Weg wagt, der auch gewinnt. So gelingt der Schritt in die Selbstständigkeit!

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Laptop, Kaffee, Notizblock, Startup-Ratgeber

Von der ersten Idee zum Unternehmertum – immer mehr Menschen gehen das Risiko ein und wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Überlegungen und Zweifel gibt es meist im Vorfeld unzählige, doch wenn man sich einmal ins Abenteuer begeben hat, erweisen sich viele davon als völlig unbegründet.

Ja, es gibt Hürden – aber die sind meist überwindbar
Je nachdem um welche Art des Gewerbes es sich handelt, sind die Vorbereitungen auf das Unternehmertum unterschiedlich. Neben den üblichen Behördenwegen könnte auch eine Betriebsstättengenehmigung oder Gewerbeprüfung notwendig sein. Das alles ist keine große Sache, wenn man sich rechtzeitig darum kümmert. Große Unterstützung in administrativen Dingen bieten auch Institutionen wie beispielsweise die Wirtschaftskammer in Österreich. Auch Förderinstitute können Auskunft über finanzielle Unterstützungen geben und ein hilfreicher Meilenstein in der Planung sein. Mindestens genauso wichtig ist das ermutigende Umfeld. Das Abwägen der Für und Wider einer möglichen Selbstständigkeit ist meist bereits ein intensiver Prozess. Wenn man sich dann letztendlich dafür entschieden hat, beginnt die Phase der Vorbereitung. Während dieser Zeit werden immer wieder Bedenken und Unsicherheiten auftreten, die im schlimmsten Fall von Nicht-Selbstständigen im Umfeld bestärkt werden. Spätestens dann solltest du dir dein Unternehmerumfeld aufbauen – geh auf Netzwerkveranstaltungen, lerne andere Gründerinnen und Gründer kennen, tausche dich mit Gleichgesinnten aus, lerne von erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmen. Du wirst schnell feststellen, dass dieses neue Netzwerk beflügelt und dir Sicherheit in deinem Vorhaben gibt.  Umgib dich mit Mutmachern und Querdenkern und lass dir von niemanden einreden dass du scheitern wirst, noch bevor du es überhaupt probiert hast. Hier findest du ein paar Tipps und Überlegungen die dir den Schritt in die Selbstständigkeit leichter machen können:

  • Nimm dir Zeit für die Planung aber verzettel dich nicht

Wie schon erwähnt, ist ein Businessplan eine absolute Empfehlung. Dieser könnte dir für die Beantragung diverser Förderungen nützlich sein – mach ihn in erster Linie aber für dich selber! Mit einer detaillierten Planung weißt du genau was auf dich zukommt und es gibt keine unangenehmen Überraschungen. Trau dich aber auch, an einem gewissen Punkt einfach zu starten. Du wirst nie zu 100% auf alles vorbereitet sein was kommen wird (und das ist wahrscheinlich auch gut so!) – vieles ergibt sich, entwickelt sich oder verändert sich am Weg. Bleib flexibel genug und versteife dich nicht auf Plan A. Und habe auch ein bisschen Mut zur Lücke! Am Tag deiner Gründung werden aller Wahrscheinlichkeit nach nicht Tausende von Leuten deine Website besuchen. Also stress dich nicht, wenn hier noch nicht alles perfekt ist. Wichtig ist erstmals, dass Interessierte dich auffinden und kontaktieren können.

  • Bevor du es gar nicht versuchst, überleg dir einen sanften Start

Oftmals steht unserer Selbstständigkeit vor allem die finanzielle Angst im Weg. Denk drüber nach, ob es eine parallele Möglichkeit des Unternehmensaufbaues zum Angestelltenverhältnis gibt. Könntest du nebenher schon ein paar Aufträge abwickeln? Kannst du dir vorstellen die wöchentliche Arbeitszeit zu reduzieren um dich für deine Selbstständigkeit freizuschaufeln? Wenn du erst einmal positives Feedback bekommst und eine gewisse Auftragslage dein Vorhaben bestärkt, dann traust du dich vielleicht auch volles Risiko zu gehen und 100% deiner Ressourcen in deine Selbstständigkeit zu investieren.

  • Schaffe dir ein passendes Umfeld

Überlege dir gut, ob für dich Home-Office, Co-Working oder ein eigenes Büro sinnvoll ist. Du musst dich in deinem unternehmerischen Umfeld nicht nur wohlfühlen, sondern auch Dinge wie Kundenkontakt, Lärmpegel, finanziellen und zeitlichen Aufwand etc. bedenken. Zudem solltest du dir überlegen, welche Werkzeuge du für deine Selbstständigkeit brauchst und dir verlässliche Partner suchen. Für ein Handelsunternehmen wird vielleicht ein Onlineshop wichtig sein, für die Yogalehrerin ein Kassensystem. Wenn du in digitale Tools investierst, überleg dir mit welchen Adaptierungen langfristig zu rechnen ist und stelle sicher, dass deine Tools mit deinem Business mitwachsen können.

  • Aktiviere dein Netzwerk und baue es aus

Denke drüber nach, wer dich in deiner Selbstständigkeit unterstützen kann. Wer kann dir finanzielle Hilfestellung bieten, wer kann wichtige Kontakte herstellen, wer kann außerhalb deiner Kernkompetenzen helfen, wer ist eine mentale Stütze? Schreibe eine Liste an Unterstützern – du wirst merken, so eine Liste bestärkt unglaublich im Vorhaben. Wie bereits erwähnt, empfiehlt es sich auf diverse Events und Veranstaltungen zu gehen. Tauche richtig ein in die Wirtschaftswelt deiner Region und umgib dich mit motivierenden und inspirierenden Menschen. Ein gutes Netzwerk hat noch niemanden geschadet. Zudem wirst du auf solchen Veranstaltungen immer wieder in die Verlegenheit geraten dich vorzustellen – dabei wirst du dich mit jedem Mal besser verkaufen.

  • Erinnere dich an die Gründe des Starts, bevor du aufgibst

Die Beweggründe für Selbstständige sind ganz unterschiedlich: du willst deine eigene Chefin/dein eigener Chef sein, du findest in deiner Branche keine geeignete Anstellung, du hast immer schon von diesem Abenteuer geträumt, du möchtest maximale Freiheit auch beim Arbeiten genießen oder das Angestelltendasein ist schlicht und ergreifend nichts für dich. Auch wenn es im Laufe der Selbstständigkeit nicht immer einfach ist und du Rückschläge erlebst: denke immer zurück an den Anfang und rufe dir deine anfänglichen Überlegungen wieder in Erinnerung. Und das alles willst du jetzt wegen ein, zwei Schwierigkeiten gleich aufgeben?

  • Beweise Durchhaltevermögen

Ja, selbstständig zu sein bedeutet oftmals einen steinigen Anfang. Du bist dir höchstwahrscheinlich darüber im Klaren, dass zum Start mehr finanzielle Ressourcen in deine Unternehmung fließen als herauskommen. Je nach Business, kann es ein Weilchen dauern bis die Kunden dich kennen, die Auftraggeber dich finden und deine Mühen Früchte tragen. Durchhaltevermögen ist daher eine Eigenschaft, die ein Selbstständiger unbedingt mitbringen sollte – die Kraft dafür schöpfst du am besten aus dem tollen Gefühl der Selbstverwirklichung. Es ist schwierig zu sagen, wie lange man „durchhalten“ muss bis das Business floriert. Wichtig ist, dass du dir von Anfang an realistische aber dennoch ambitionierte Ziele setzt und die Zielerreichung auch regelmäßig überprüfst. Starte unbedingt mit einem Businessplan der dir den Weg zum persönlich definierten Unternehmenserfolg skizziert.

Aller Anfang ist schwer, aber der Schritt in die Selbstständigkeit zahlt sich immer aus! Du wirst nicht nur fachlich enorm viel dazulernen, sondern auch dich persönlich neu kennenlernen. Wenn du schon lange einen Traum hast oder dich eine Geschäftsidee seit einiger Zeit nicht loslässt, warte nicht auf den richtigen Zeitpunkt. Der Zeitpunkt ist wahrscheinlich genau jetzt! Sobald du dich näher mit der Idee beschäftigst und deine Überlegungen klarer und konkreter werden, bekommst du Lust einfach in das neue Abenteuer zu springen. Tu es. Es gibt immer einen Plan B und du wirst es nicht bereuen.

 

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