Mehr Reichweite durch einen Online-Marktplatz

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Mehr Reichweite durch den Online-Marktplatz

Wir kennen Online-Marktplätze seit der eCommerce den stationären Handel aufgemischt hat. Amazon oder eBay erleichtern uns das Einkaufen schon seit einer gefühlten Ewigkeit. Was den Online-Marktplatz zum bequemen Shoppingportal macht ist die Tatsache, dass auf einer Plattform verschiedene Händler Waren anbieten können.

Welche Online Marktplätze gibt es

Technisch gesehen gibt es offene und geschlossene Marktplatzsysteme. Bei offenen Systemen können sich Händler direkt anmelden und ihre Produkte oder Leistungen anbieten. Geschlossene Systeme sind streng betreibergesteuert – der Betreiber entscheidet welcher Händler zugelassen ist. Außerdem muss man auch unterscheiden, ob ein Marktplatz von einem Händler betrieben wird (zum Beispiel Zalando) oder der Betreiber rein die Marktplatzplattform zur Verfügung stellt (wie beispielsweise Willhaben). Eine weitere Typisierung kann auch nach dem Zielpublikum erfolgen. B2B Marktplätze richten sich an Unternehmen, B2C Marktplätze verkaufen ihr Angebot an den Endkunden.

Regionales einkaufen ist Trend – auch online

Regionalität ist ein Trend unserer Zeit – das gilt nicht nur im stationären Handel, sondern auch immer häufiger im Online-Business. Der österreichische Marktplatz Shöpping, hinter dem die österreichische Post steckt, vermarktet Produkte österreichischer Händler und fördert so die heimische Wirtschaft. Regionale Marktplätze sind bestrebt, die Wertschöpfung in den Regionen zu halten und die regionale Versorgung weiter zu sichern. Die Zielsetzung ist ganz klar die Vernetzung des stationären Verkaufslokals mit der digitalen Welt.

Zahlreiche themenspezifische Marktplätze für Produktgruppen wie Fahrzeuge, Lebensmittel, Gesundheitsprodukte, Wohnaccessoires, Baustoffe und vieles mehr, schaffen einen digitalen Treffpunkt für Angebot und Nachfrage und richten sich an ein ausgewähltes Zielpublikum.

Synergien nutzen

Durch Marktplätze erhalten Händler einen relativ einfachen Zugang zum eCommerce. Sie können etablierte Strukturen nutzen um ihre Produkte online zu präsentieren – und das ohne einen eigenen Online-Shop aufzusetzen. Kleine Shops nutzen Marktplätze oft um einen leichteren Einstieg in den Online-Handel zu finden – auch ohne eigene Online-Marketing-Ressourcen und eCommerce-Expertise.

Je nach Online-Marktplatz, können Händler ihre Reichweite enorm steigern und profitieren von etablierten Shopping-Plattformen und deren Kunden. Gerade zur Neukundengewinnung macht die Nutzung von Marktplätzen absolut Sinn – wer neue Kunden erreichen möchte hat es anfangs mit einem eigenen Shop schwer, denn den kennt zum Start noch niemand. Jede Neukundengewinnung kostet Geld und man braucht ein verhältnismäßig hohes Marketing-Budget um entsprechende Verkaufsmaßnahmen zu setzen.

Branchenmarktplätze oder regionale Marktplätze bieten außerdem den Vorteil von gemeinsamen Kommunikationsmaßnahmen. Ein kumuliertes Budget in Online-Anzeigen investiert kann gesamt eine größere Reichweiten-Wirkung erzielen. Und von Neukunden auf einem zielgruppenspezifischen Marktplatz profitieren unterm Strich alle Anbieter.

Effektives Online-Marketing erfordert viel Know-How und eine laufende Auseinandersetzung mit Neuerung und Trends im eCommerce. Gute Marktplätze bieten ein Rundum-Paket und stellen nicht nur eine Verkaufsplattform, sondern auch sinnvolle Marketingtools zur Verfügung. So könnten beispielsweise Schnittstellen zu anderen Portalen, E-Mail-Marketing Tools, Affiliate Marketing, Retargeting oder die Integration in Marktplatzkampagnen interessant sein. Zu einem Bruchteil der üblichen Investitionen und ohne eigenem Know-How kann man als Teil von Kampagnen seine Produktpalette pushen. Manche Betreiber bieten nicht nur umfassende Online-Marketingpakete für Händler an, sondern auch übergreifende Services aus Online- und Offlinemaßnahmen.

Zugang zu potentiellen Neukunden

Durch die steigende Anbieterzahl und dem immer härter werdenden Verdrängungswettbewerb wird es immer schwieriger Kunden online zu erreichen – sowohl aus finanzieller, personeller aber auch technologischer Sicht. Online-Marktplätze sind nicht zuletzt wegen der potenzierten Möglichkeiten in der Welt des eCommerce immer wichtiger werdende Vertriebswege für den Handel. Die Produktvielfalt und das Potenzial jedes einzelnen Anbieters ziehen mehr Besucher an als dies ein einzelner Shop leisten könnte und so profitiert jeder einzelne ohne großen Marketingaufwand vom Zugang zu potentiellen Kunden.

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