Gretel: Von der Gründungsidee zum erfolgreichen Online-Business in weniger als 12 Monaten

Best Practice

Gründerinnen

Gretel bietet hochwertige, in Österreich produzierte Bettwäsche. Jedes Detail der Produkte ist mit besonderer Aufmerksamkeit und Sorgfalt ausgewählt, designt und produziert.

Hinter der Marke Gretel steckt ein starkes Gründerinnen-Duo das sich im letzten Jahr nicht nur den Traum vom eigenen Unternehmen, der eigenen Marke und einer eigenen Produktlinie erfüllt hat, sondern kürzlich auch mit seinem Online-Shop live gegangen ist. Wir haben einen exklusiven Blick hinter die Kulissen von Gretel Poetry geworfen, die Gründerinnen ganz privat kennengelernt und ihnen ein paar Praxistipps für den Start eines Online-Shops entlockt.

Shopimore im Gespräch mit den Gretel Gründerinnen Angelika Pretterhofer und Sarah Stieber

Seit wann gibt es Gretel auf dem Markt?

Angelika: Wir haben unser Unternehmen vor etwa einem Jahr gegründet. Wir haben immer wieder über unsere Zukunft philosophiert, haben im Berufsalltag aber immer wieder vorgeführt bekommen, dass unsere Wünsche im Konzernumfeld nicht umzusetzen sind. Irgendwann waren wir nicht mehr bereit diese Kompromisse einzugehen – da wir immer schon nach einer erfüllenden Tätigkeit strebten, die uns rundum glücklich macht, begannen wir uns damit zu beschäftigen, wie sich unsere Vorstellungen bestmöglich in die Realität umsetzen lassen. Von der Planung bis zur Gründung vergingen also bereits ein paar Monate, gegründet haben wir unser Unternehmen schließlich im Sommer 2017. Unser Online-Shop ist rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft live gegangen.

Gretel steht für den perfekten Einklang von vermeintlich Gegensätzlichem. Seid auch ihr beiden eine solche Kombination?

 Angelika: Ich bin der Meinung, dass Sarah und ich uns perfekt ergänzen. Nicht nur menschlich, sondern auch in Bezug auf unsere Stärken und Kompetenzen. Ich schätze an Sarah, dass sie durch ihre positive und mitreißende Art so viel Kraft und Energie einbringt, die uns immer wieder zeigt, dass alles möglich ist, wenn man nur stark genug daran glaubt und mit allen Mitteln daran arbeitet.

Sarah: Das kann ich nur unterschreiben. Angelika ist eine Macherin. Nicht zu lange überlegen, sondern einfach tun. Wenn ich dieses Projekt alleine gestartet hätte, wäre ich vermutlich immer noch in der Planungsphase. Angelika ist fokussiert und setzt einfach um. Zu zweit ist es auch mental um vieles einfacher. Es ist immer jemand da, der einem den Rücken stärkt und Entscheidungen werden trotzdem relativ schnell und unkompliziert getroffen.

War von Anfang an klar, dass euer Business einen Online-Shop braucht?

Angelika: Aufgrund unserer Erfahrung im Marketing und im E-Commerce war es schon von Beginn an klar einen Online-Shop zu starten. Wie wir diesen genau umsetzen werden hat sich laufend entwickelt und heute sind wir wirklich sehr stolz auf unseren Shop. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund mehr KEINEN Online-Shop zu starten – vor allem weil es heute relativ easy ist einen Shop zu starten und es wenig Eintrittsbarrieren gibt. Beim Aufbau des Online-Shops ist es enorm wichtig von Anfang an „sauber“ zu arbeiten und immer die Bedürfnisse der Kunden im Auge zu haben. Da kann es schon mal sein, dass man nach einer bestimmten Zeit am Aufbau etwas verändern muss um die Customer Journey zu optimieren.

Sarah: Die Verbindung zum stationären Handel, den wir über Innenausstatter und Showrooms aufbauen, ist aber auch sehr wichtig. Die beiden Vertriebskanäle lassen sich optimal miteinander kombinieren und schließen sich keinesfalls aus. Wir erreichen damit unterschiedliche Zielgruppen und erzielen eine bessere Reichweite. Auch wenn die Marge über die direkten Onlineverkäufe am lukrativsten ist, setzen wir bei unserem Produkt auch auf stationäre Verkaufspartner und wählen mit Bedacht strategisch passende Offline-Kanäle.

Welche Kriterien waren ausschlaggebend für die Shopimore-Lösung?

Sarah: Shopimore ist ein heimischer Partner, der uns von Beginn an mit individuellen Lösungen unterstützt hat. Die Nähe zu unserem Berater machte die Abstimmungen sehr einfach. Da auch hinter Shopimore ein junges, aufstrebendes Unternehmen steht das sein Angebot laufend weiterentwickelt, konnten wir gegenseitig voneinander profitieren und unsere individuellen Anforderungen konnten bereits als Standardfeatures für zukünftige Online-Shops umgesetzt werden.

Online-Marketing und E-Commerce waren für euch also kein Neuland. In welchen Bereichen musstet Ihr dazulernen, um mit eurem Online-Shop durchzustarten?

 Angelika: Im E-Commerce, bzw. auch im digitalen Marketing hat man nie ausgelernt. Bei diesen Themen gibt es laufend Neuerungen und man muss am Ball bleiben. Wir sind daher ständig am Lernen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Sarah: Das tolle ist, dass wir Online-Trends unmittelbar bei uns im Shop umsetzen und testen können. Ich habe zwar beruflich immer schon mit digitalem Marketing zu tun gehabt, aber wenn man digitale Trends im eigenen Business anwendet ist es noch um einiges spannender.

Welche Herausforderungen habt ihr bisher mit eurem Online-Shop meistern müssen? 

Angelika: Wir verkaufen ein Lifestlye- und Designprodukt – daher ist das Design auch eines der wichtigsten Dinge im Online-Shop. Darauf haben wir auch sehr viel Augenmerk gelegt.

Sarah: Beim Design stehen wir immer noch vor einigen Herausforderungen, die gelöst werden müssen. Ich bin absolute Perfektionistin was den optischen Auftritt nach Außen angeht und da mache ich ungern Kompromisse. Im Moment stehen zum Beispiel noch die Designanpassungen für diverse mobile Endgeräte an.

Was gefällt euch persönlich besonders gut am Gretel-Shop?

Angelika: Das schlichte und dennoch moderne Design passt genau zu unserer Marke. Man findet sich rasch zurecht und gelangt mit wenigen Klicks zu den gewünschten Informationen. Auf unsere Fotos sind wir dabei besonders stolz.

Welche Tipps könnt ihr zukünftigen Online-Shop GründerInnen weitergeben? 

Sarah: Ich rate allen das eigene Netzwerk zu nutzen und mit Leuten zu reden, die schon einen Shop gestartet haben. Der Erfahrungsaustausch ist das wichtigste überhaupt – auch in Bezug auf einen Online-Shop.
Angelika: Wir haben die einzelnen Schritte und den Aufbau der Seite von Beginn an gut durchgedacht und das rate ich jedem. Bei allen Gedanken die man sich macht, sollte man aber auch an einem bestimmten Punkt in die Umsetzung kommen. Tun heißt die Devise! Anpassungen sind auf Basis der Erfahrungen hinterher immer nötig – aber dazu muss man die Kundenerfahrungen erst einmal sammeln. Ein Online-Shop ist niemals „fertig“. Man muss einfach einmal (durchdacht) losstarten und immer wieder reflektieren und sich laufend verbessern!

Sarah: Ich rate außerdem dazu, Geld in Marketing zu investieren. Auch wenn das Budget limitiert ist, müssen potentielle Kunden vom Shop erfahren. Welche Strategie hier die richtige ist, hängt ganz stark vom Produkt und der Zielgruppe ab. Wir erreichen unsere Online-Zielgruppe beispielsweise über Social Media. Auch hier rate ich allen sich auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln. Social Media Kampagnen kann man auch schon mit geringem finanziellen Einsatz starten und einfach einmal testen ob es den gewünschten Erfolg bringt.

 

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