Der beste Shop verkauft nichts, wenn keiner davon weiß

Online Marketing

Kreidezeichnung Online Marketing

Dein Shop ist ready to go live und du bist bereit die ersten Kunden zu „empfangen“. Wie auch in der Offline-Welt, kommen die Besucher und potentiellen Kunden leider nicht von alleine. Das könnte mitunter daran liegen, dass keiner weiß, dass es deinen Shop überhaupt gibt.

Keiner kommt drum herum, einen neuen Shop entsprechend bekannt und auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Große Händler haben das nötige Budget verfügbar um den Shop im Nu online zu platzieren und durch werbliche Maßnahmen zu pushen. Für kleinere und mittlere Betriebe gilt es mit den verfügbaren Mitteln zielgerichtet und effizient Marketing zu betreiben. Wir möchten dir für deine individuelle Kommunikationsplanung ein paar Anregungen geben.

Die meisten Besucher finden den Weg in einen Onlineshop über die Suchmaschinen-Recherche. Ich möchte einen Tageslichtwecker als Geschenk kaufen – dann frag ich aller Wahrscheinlichkeit nach mal Google, wo es so etwas gibt. Im Idealfall, schlägt Google an dieser Stelle deinen Shop als einen der ersten Treffer vor. Um bei Google & Co gelistet zu werden und dein Suchmaschinenranking in Folge zu optimieren, solltest du dich also mit SEO und SEA vertraut machen.

SEO-Optimierung

Bei SEO (Search Engine Optimization) geht es darum, häufig gesuchte und beliebte (und natürlich passende!!!) Schlagworte gekonnt in Texten, Überschriften und Bildtitel zu verpacken. Viele Online-Shops bieten integrierte Hilfestellungen, du kannst aber auch mit freien Online-Tools arbeiten. Am besten du startest mit einer Recherche von Keywords und Begriffen, die Kunden in Zusammenhang mit deinen Produkten suchen könnten. Checke auch im näheren Umfeld ab, wonach Freunde und Bekannte suchen würden, wenn sie beispielsweise ein Kinderbuch, Nahrungsergänzung oder Keramikvasen kaufen möchte. Diese geschickte Integration von Keywords in deinen Webauftritt verschafft dir Pluspunkte im Suchmaschinenranking – ebenso können interne Verlinkungen zu einer guten Platzierung verhelfen. Es bedarf anfangs ein bisschen Übung, aber es wird dir immer leichter fallen, deine Texte SEO-tauglich zu verfassen. Wenn du diese Ressourcen selbst nicht aufbringen kannst, versuche jemanden vom Fach für diese Aufgabe zu finden. SEO-Maßnahmen sind Pflicht und keine Kür also verschiebe dieses To-Do nicht zu lange nach hinten. Wenn dir die textliche Gestaltung gar nicht liegt, überlege dir ein bisschen Geld für einen Texter in die Hand zu nehmen.

SEA-Maßnahmen

Mit Hilfe von SEA (Search Engine Advertising) lassen sich auf bestimmte Suchbegriffe bei (beispielsweise) Google eigene Werbeanzeigen schalten. Wenn du mit SEA startest, sollte deine Seite zumindest schon den SEO-Prozess durchlaufen sein – dann Anzeigen kosten Geld und du willst ja keine Euros verschenken. Anzeigen werden bei Google ganz oben (als solche markiert) angezeigt und daher kann sich eine Investition schon lohnen. Wichtig hierbei ist, dass du auf die richtigen Keywords setzt. Wenn die Schlagwärter zu generisch sind, kostet der Klick auf die Anzeige zwar relativ wenig, die Wahrscheinlichkeit, dass ein „klickender Sucher“ wirklich auf deine Seite wollte ist aber verschwindend gering. Wenn du deine Keywords zu speziell definierst, ist die Wahrscheinlichkeit wiederum gering, dass jemand genau diesen Begriff in die Suchmaschine eintippt. Es bedarf wirklich einiges an Wissen, selbstständig sicher mit SEA-Maßnahmen zu arbeiten. Auch hier können erfahrene Agenturen oder spezialisierte Berater weiterhelfen.

Social Media Aktivität

Soziale Medien sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken – sowohl privat als auch beruflich. Wer diese Kanäle nicht für die Bewerbung seines Onlineshops einsetzt ist wirklich selber schuld. Als Händler profitiert man neben der Erreichung eines neuen Zielpublikums auch von der direkten Dialogmöglichkeit mit dem Kunden. Nutze deine Social Media Kanäle um dein Unternehmensimage und eine Community aufzubauen. Je besser dein Community-Aufbau, desto einfacher erreichst du potentielle Kunden auch mit nicht-werblichen Kommunikationsmaßnahmen. Netzwerke wie Facebook oder Instagram bieten zudem ein eigenes Anzeigensystem, mit welchem definierte Zielgruppen erreicht und so Angebote oder auch Unternehmensseiten beworben werden. Facebook Ads sind eine vergleichsweise günstige Möglichkeit den eigenen Onlineshop zu bewerben und Besucher auf die Domain zu bringen.  Social Media eignet sich sowohl für die Kundenakquise aber auch für das spätere Beziehungsmanagement und die Kundenbindung.

Online Marktplätze

Die Verknüpfung zu externen Marktplätzen wie Amazon oder shöpping.at ist durch entsprechende Schnittstellen im Shopsystem nicht nur einfach zu handhaben, sondern erhöht auch die Onlinepräsenz der eigenen Produkte. In der Praxis werden Online Marktplätze oft als Katalysator genutzt um die Verkäufe des eigenen, noch unbekannten, Shops voranzutreiben. Was es zu bedenken gilt, sind die Nutzungsbedingungen von Marktplätzen. Die Regeln werden ganz klar nicht von dir bestimmt, sondern vom Marktplatzbetreiber. Wir empfehlen ganz klar, den Onlinevertriebskanal nicht ausschließlich über externe Marktplätze aufzubauen – zu groß ist die Abhängigkeit und letztendlich schmälern die Gebühren auch den Reinerlös des Verkaufs.

Eine Sonderform des Marktplatzes stellen Preisvergleichsseiten dar. Wenn deine Shop-Produkte auf diesen Seiten gelistet sind und sich dein Sortiment dafür eignet, kann sich eine Investition durch Listung des Shops und der Produkte durchaus lohnen. Meistens berechnen sich die Kosten der Portale auf Klickbasis und du solltest wirklich gut überlegen, ob diese Maßnahme für dich erfolgversprechend ist.

Expertenblogs und Foren

Wenn deine Produkte einzigartig sind oder du in deinem Business ein Konw-How mitbringst, dass dich zum Experten macht, versuche auch außerhalb deines Shops über dich und deinen Shop zu erzählen. Manchmal können gut ausgewählte Printmedien einen Schub geben, einfacher ist es aber Fachartikel über Onlineblogs und Foren zu platzieren. Wenn du zum Beispiel Holz-Accessoires anbietest, könntest du Kontakt zu Designforen oder Lifestyle-Blogs suchen. Entweder du schreibst ganz konkret etwas über dein Angebot, oder du erstellst einen allgemeinen Beitrag über das Naturmaterial Holz und die Nutzung für Accessoires, die den Alltag verschönern. Wenn Leute deinen Beitrag toll finden, werden Sie Lust haben mehr über dich und dein Unternehmen zu erfahren. Sie werden deinen Shop besuchen, weil sie neugierig geworden sind.

Versuche also immer wieder Onlineseiten zu finden, die thematisch gut mit deinen Produkten zusammenpassen. Viele Blog-Betreiber und Foren sind dankbar wenn ein guter Gastbeitrag den Content auflockert und dem Gesamtauftritt mehr Vielseitigkeit verleiht und Abwechslung bietet.

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