5 Tipps um deine Online-Umsätze zu pushen

Selling Online

Einkaufswagen auf Laptop

Du bist bereits mit deinem Webshop online gegangen und hast die ersten Schritte im eCommerce erfolgreich gemeistert? Wir hoffen, du konntest ein paar Tipps um deine Kunden im Shop zu begeistern und dein Marketing wirksam einzusetzen mitnehmen.  Herzlichen Glückwunsch! Nun heißt es zum einen potentielle Kunden auf deine Seite bringen und zum anderen: verkaufen, verkaufen, verkaufen!

Wie du deine Kunden animieren kannst mehr zu kaufen, erfährst du im folgenden Beitrag.

  • Steigere der Wert im Warenkorb

Es gibt grundsätzlich zwei Hebel die du betätigen kannst um den Wert im Kundenwarenkorb zu steigern. Entweder du versuchst deinem Kunden mehr zu verkaufen, oder du verkaufst teurere Produkte aus deinem Sortiment.

Dein Kunde hat gerade eine Gesichtscreme in den Warenkorb gelegt? Dann braucht er vielleicht auch die passende Reinigungslotion oder eine Pflegemaske! Dein Kunde entscheidet sich für neue Lederschuhe? Dann biete ihm auch gleich die passende Schuhcreme und eine Bürste dazu an. Verabschiede dich vom Gedanken, dass das für deine Kunden „lästig“ sei – du wärst doch auch froh, wenn man dir hilfreiche Vorschläge für eine ganzheitliche Lösung bietet. Ein ergänzendes Produkt vorzuschlagen (nicht aufzudrängen!) ist eine tolle Serviceleistung und nennt sich Cross-Selling. Überlege dir, ob sich in deinem Business auch eine Dienstleistung zum Produkt anbieten lässt. Auch Wartung, technischer Support oder eine verlängerte Garantie können den Gesamtbestellwert steigern – pass aber auf, dass diese Serviceleistungen auch haltbar sind!

Der große Bruder des Cross-Selling ist das Up-Selling. Im Klartext lockst du deine Kunden mit einem tollen Angebot in den Shop und präsentierst dort ein ebenso verlockendes Produkt einer höheren Kategorie. Der Preisunterschied zu diesem „next level“ ist gerade so hoch, dass der Kunde den Aufpreis als geringer empfindet als den Mehrwert den er durch diese Wahl für sich generiert.

  • Weise den Kunden auf Vorratsmengen hin

Handelt es sich bei deinem Produkt um ein Verbrauchsgut, dann muss der Kunde ohnehin regelmäßig nachbestellen. Hier kannst du größere Mengen zum Vorteilspreis anbieten – du erwirtschaftest mehr Umsatz und der Kunde freut sich über die Ersparnis. Wenn du beispielsweise Lebensmittel verkaufst, achte bei deinen Vorratspaketen auch unbedingt auf das Verfallsdatum – Großpackungen machen natürlich nicht überall Sinn. Aber bei Haushaltswaren, Kosmetik, versiegeltem Tee und Kaffee oder Papierwaren könnte sich der Kunde durchaus für eine günstigere Vorratspackung entscheiden.

  • Gibt es attraktive Sets oder Bundles?

Ähnlich wie beim Cross-Selling geht es darum, passende Zusatzprodukte zu verkaufen. Der Unterschied ist, dass der Kunde ein erweitertes Set auch zum besseren Preis bekommen könnte. Mal angenommen, du verkaufst Bettwäsche: wenn dein Kunde einen Polsterbezug in den Warenkorb legt, könntest du ihm das Set mit Deckenbezug und passendem Leintuch zum Setpreis anbieten. Oder du verkaufst einen speziellen Tee. Ein Geschenkset mit Teetasse könnte deinem Kunden gefallen. Wenn du in der Modebranche bist, könnte sich dein Kunde über ein abgestimmtes Set aus Haube, Schal und Handschuhe freuen statt die Haube als Einzelprodukt zu kaufen. Solltest du einen speziellen Setpreis zum reduzierten Preis anbieten, weise deine Kunden unbedingt darauf hin! Wir sehen einfach gerne rote Preise oder durchgestrichene Statt-Preise weil wir das Gefühl lieben, dass wir einen besonders guten Deal gemacht haben. Lass also deine Kunden wissen, dass es ein toller Deal wäre das Set statt dem Einzelprodukt zu kaufen. Auch wenn du dein Set nicht zum reduzierten Preis verkaufen möchtest, wird es deine Kunden freuen, dass es ein perfekt abgestimmtes Set gibt und er die Chance auf ein Rundum-Sorglos Paket hat.

  • Animiere durch Goodies

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft…und die Händler-Kunden-Beziehung. Vielleicht hast du eine kleine Produktprobe die du deinen Kunden ab einer definierten Bestellschwelle schenken kannst, oder du koppelst eine bestimmte Bestellgröße an einen kostenlosen Versand. Du kannst überlegen, ob du den Kunden bereits beim Start des Kaufprozesses über diese Goodies informieren möchtest oder ob du diese „Überraschung“ beim Klick auf den Warenkorb ausspielst. Sollte der Kunde bei einem Produkt unsicher gewesen sein, könnte er sich „last minute“ noch zu einem Kauf überreden lassen um vom Goodie zu profitieren.

  • Gutscheine

Gutscheinmarketing ist aktueller denn je. Zum einen empfehlen wir dir, Gutscheine zum Kauf anzubieten. Sollte jemand über ein Geschenk nachdenken aber sich nicht sicher sein, könnte ein Gutschein eine tolle Alternative zum Kaufabbruch sein. Du kannst Gutscheine oder Rabattcodes aber auch wie oben beschrieben als Goodie einsetzen. Wenn eine bestimmte Bestellsumme erreicht ist, erhält der Kunde einen Gutschein den er beim nächsten Einkauf einlösen kann. Der Kunde freut sich über dieses Geschenk und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Gutscheineinlösung wieder in deinem Shop vorbeischauen.

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